30 Tage Rückgaberecht + Kostenloser Versand

Der gute Barister - Espresso machen wie ein Profi

Man braucht nicht wirklich ein hingebungsvoller „Kaffeehaus-Hopper“ zu sein, um zu wissen, das Espresso nicht Espresso ist. Um einen Kaffee zu brühen, der die Gäste zum Wiederkommen einlädt, bedarf es einiger grundlegender Faktoren. Das der Barister seinen Kaffee und seine edle Herstellung liebt, nehme ich dabei als gegeben an!

Um zu wissen, was einen guten Kaffee / Espresso ausmacht, zahlt es sich aus ein bisschen über die Kaffeebewertung zu wissen. Geht es dabei nur um eine persönliche Bewertung, dann spielt die Vorliebe der Kaffeeart ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ein Espressoliebhaber wird kaum jemals einen Cappuccino bestellen. Darüber hinaus gibt es jedoch allgemein gültige Faktoren, die den Gaumen des Kaffeegenießers liebkosen!

Das Aroma

Der köstliche Duft von frisch gebrühten Kaffee! Das Aroma ist ein wesentlicher Bestandteil des Kaffeeerlebnisses und wird besonders deutlich, wenn der Kaffee zum ersten Mal gemahlen wird. Aroma ist die Grundlage für den Kaffeegeschmack.

Der pH-Wert des Wassers

Oft wird dies auch die „Helligkeit“ des Kaffees genannt. Der pH-Wert bestimmt den Gesamtcharakter des Kaffees. In diesem Zusammenhang spricht man von einem Kaffee, der lebhaft, gedämpft, flach, etc., ist.

  • Wussten Sie
    Diese Sinneserfahrung wird auf der Zunge und nicht im Magen empfunden?

Der Körper

Darunter versteht man das Gewicht, das Mundgefühl des Kaffees. Es ist das taktile Gefühl von Fetten, Ölen und Sedimenten, aus dem in der Brühlösung suspendierten Kaffee. Kaffee kann sich schwer, leicht, butterartig, dick, sirupartig, wässrig, und vieles mehr, anfühlen.

Der Geschmack

Der Geschmack ist vielleicht der wichtigste Teil der Kaffeeverkostung und wird durch das Bio-Make-up der Bohnen, den Nährstoffen, dem Röstgrad und einige andere Faktoren bestimmt. Der Geschmack wird außerdem von einer unglaublichen Auswahl von Aromen, die hinzugefügt werden können, entschieden.

Nachgeschmack

Der Nachgeschmack ist das Geschmackserlebnis, das nach dem Kaffeetrinken auf der Zunge bleibt und auch als Finish bezeichnet wird. Ein Kaffee mit einem schweren Körper neigt dazu, einen ausgeprägteren Nachgeschmack zu haben.

So weit, so gut.

Bis jetzt habe ich mich nur mit dem Kaffeeerlebnis vonseiten des Genießers beschäftigt.

Espresso 

Guter Kaffee ist eine Sache feinstes Fingerspitzengefühl

Die Vorbereitung

Bevor Sie noch an irgendetwas anderes denken, versichern Sie sich, dass Sie die richtige Maschine verwenden. Darüber hinaus, ganz gleich, welchen Kaffee Sie herstellen, die Grundlage für jeden weiteren Kaffee ist der Espresso. Gute Siebenträgermaschinen, wie diese, die in der Gastronomie verwendet werden, eigenen sich für den Espresso am besten.

Kaufen Sie ganze Bohnen und mahlen sie frisch

  • Wussten Sie
    Innerhalb von 30 Minuten an der Luft und der gemahlene Kaffee verliert 50 % seines Aromas?

Um den vollen Geschmack zu erhalten, sollten allerdings auch ganze Bohnen innerhalb von einem Jahr verbraucht werden.

Den richtigen Mahlgrad finden

Hier geht es vielleicht ein bisschen um Versuch und Irrtum, denn der Mahlgrad hängt, unter anderem, von der Kaffeesorte und Kaffeemaschine ab. Leider gibt es keine allgemein gültige Regel, wie fein der Kaffee für welche Kaffeesorte gemahlen werden sollte.

Probieren Sie, bis Sie Ihren einmaligen Geschmack gefunden haben!

Die Zubereitung

Um einen Espresso wie ein Profi herzustellen, brauchen Sie das richtige Barista-Zubehör. Am wichtigsten ist dabei der Tamper, der Kaffeestampfer, um den Kaffee richtig zu pressen. Nur eine gute Pressung erzeugt bei gleichmäßig verdichtetem Kaffee einen Widerstand, durch den das Brühwasser sickern muss, um den Boden zu sättigen und dadurch den großartigen Kaffeegeschmack zu extrahieren. Der Wasserdruck zieht Öle aus dem Boden und erzeugt den einzigartigen Geschmack und die reichhaltige Textur, die Gäste von einem Qualitäts-Espresso erwarten.

Ein zu lockeres Kaffeepulver

Ist das Espressopulver zu locker und ungleichmäßig, so findet das Wasser die Lücken und rinnt einfach durch, ohne den Geschmack zu extrahieren. Das Gebräu wird wässrig und geschmacklos.

Um das zu vermeiden, füllen Sie den Siebträger mit der abgemessenen Menge Kaffee und entfernen jeden überschüssigen Kaffee von der Oberseite.

Versichern Sie sich, dass der Kaffee gleichmäßig und eben verteilt ist. Das ist wichtig, sodass der Geschmack gleichmäßig extrahiert werden kann. Ist das nicht gegeben, verliert der Espresso an Geschmack.

Beginnen Sie den Kaffee mit dem Tamper zu pressen.
Tamper

Halten Sie den Tamper wie einen Türknauf. Daumen und Zeigefinger sollten die Basis für zusätzlichen Druck berühren. Ungefähr 15 Pfund (ca. 7 kg) Druck sind angebracht. Gleichmäßiger Druck ist genauso wichtig wie die eigentliche Druckstärke. Um mit dem Sieb einfach anzudrücken, empfehlen wir die Nutzung einer Tamperstation.

  • Hinweis
    Die richtige Körper-, Arm- und Handhaltung verhindert Verletzungen.
    tamper, andrücken

Die richtige Wassertemperatur

Die richtige Wassertemperatur ist für den perfekten Espresso ebenfalls entscheidend. Das Wasser, das durch das Kaffeepulver fließt, darf auf keinen Fall kochen. Daher muss es unter 100 Grad gehalten werden. Die Kaffeemaschine auf 88 – 95 Grad einzustellen, hat sich in erreicht der Industrie bewährt. Das Wasser, das durch die Brühkammer fließt, kühlt durch den Prozess noch ein wenig ab.

Zubereitung der Milch

Die meisten Menschen genießen den richtig zubereiteten Schaum auf ihrem Espresso. Um das auch wirklich zu erreichen, muss die Milch richtig zubereitet werden. Der Key liegt auch hier in der richtigen Temperatur. Ohne dem, kann das einzigartige Aroma des Espressos nicht erreicht werden. Ist die Milch zu heiß, wird Eiweiß zerstört und die Milch schäumt nicht richtig.

Für jede Tasse Espresso wird die richtige Menge Milch in ein Milchaufschäumer (auch Pitcher genannt) gefüllt und zu nicht mehr als 65 Grad erhitzt. Wird diese Temperatur überschritten, so verliert die Milch ihren süßen und aromatischen Geschmack. Viele Kaffeeliebhaber finden, dass der Schaum mit dem süßen Geschmack durchaus den Zucker ersetzen kann.

Milchaufschäumer

Milch dämpfen und aufschäumen

Beim Dämpfen und Aufschäumen wird Milch erhitzt und gleichzeitig Luft eingeblasen. Bei der Zubereitung von Latte oder Cappuccino ist sowohl die Qualität der Espressobohnen als auch die Qualität der Milch wichtig. Das Ziel des Erhitzten ist, eine cremige Milch mit einem reichen, samtigen Geschmack zu erzeugen.

Entgegensetzer Annahme, der Schaum schwimmt nicht nur auf dem Espresso, sondern enthält feine Qualitäten, in einem harmonischen Entwicklungsgang die Essenz des Getränks hervorheben und mit ihm verschmelzen.

Um das zu erreichen, muss die Milch zu Beginn kalt sein. 4 Grad ist die optimale Temperatur. Je nach Milch und Menge sollte sie für ungefähr 20 – 30 Sekunden aufschäumen. Die Milch ist fertig, wenn der Schaum aufsteigt.

Danach kann sie auch schon in die Tasse gegossen werden. Ein wenig Dekoration obendrauf und voilà! Die perfekte, dampfende Tasse Espresso ist fertig zum Servieren.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen